Die Schüler der Klassen 6 des Albertus-Magnus-Gymnasiums begeben sich auch in diesem Schuljahr auf eine spannende Zeitreise.

Steinzeit2019

Steinzeit – Moment mal - unsere Vorfahren bedienten sich vieler Arbeitshilfen aus Stein, aber vor allem aus Holz. Ist die Steinzeit denn dann überhaupt die richtige Bezeichnung für die jeweilige Zeit?

Diese Frage stellten sich die Schüler unter anderem, als der Archäotechniker Eckhard Czarnowski auf Einladung der Geschichtslehrerinnen Lisa Laubenstein und Helene Muckle auch in diesem Schuljahr ans AMG kam und dem neugierigen Publikum Neues und Spannendes zur die Steinzeit präsentierte. Wie vielen vermutlich bekannt ist, hat die Steinzeit drei verschiedene Abschnitte, und zwar die Alt- und Jungsteinzeit und die Metallzeit. Eckhard Czarnowski brachte diesbezüglich die abwechslungsreichsten Equipments aus der jeweiligen Epoche mit, die die Schüler mit weit offenen Augen bestaunten. Unterhaltsame und faszinierende Experimente wurden durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass z.B. ein Feuerstein schärfer ist als jede Schere. Dies zeigte sich, als Eckhard Czarnowski einem Schüler mit einem winzig kleinen Stückchen Feuerstein - ruck zuck - eine Haarsträhne abschnitt. Wie auch unser heutiger Klebstoff wussten sich die Steinzeitmenschen schon zu helfen, indem sie aus Birkenpech ihren eigenen Klebstoff herstellten, der auch beim Bau ihrer Werkzeuge eine große Hilfe darstellte. Eckhard Czarnowski präsentierte den Schülern ein Stück von diesem Birkenpech und demonstrierte auch gleich seine Wirkungskraft. Nach dem äußerst lehrreichen, spannenden und interessanten Vortrag von Eckhard Czarnowski durften die Schüler nun selbst ans Werk und die Steinzeit persönlich nachempfinden. Sehr begeisterte Eckhard Czarnowski mit seinem 30 Meter weiten Speerwurf. Zudem konnten die Schüler sich ein ,,Steinzeit Tattoo‘‘ machen und Körner zu Mehl mahlen. Danach lernten die wissbegierigen Zeitreisenden die steinzeitliche Kunst kennen und konnten aus einem Stückchen Holz einen Anhänger machen, indem sie Schriftzeichen oder Symbole mit Knochen einritzten und mit steinzeitlichem Werkzeug ein Loch hineinbohrten. Die mehr als beeindruckten Schüler durften alle Objekte der Steinzeit nicht nur bewundern sondern auch in die Hand nehmen und ausprobieren. Leider nahte auch schon das Ende der spannenden und lehrreichen Reise in die Steinzeit, aber dafür konnte jeder Schüler zufrieden ein kleines Andenken mit nach Hause nehmen, egal ob selbst gemahlenes Mehl oder einen Holzanhänger.

Geschrieben von Lara Bach 
(mit Hilfe von Hanna Dreier, Jula Bertsch, Emily Kutsche, und Timeea Danci)