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Was ist ein Mysterienspiel?

Mysterienspiele sind geistliche Dramen,  die sich aus der Liturgie entwickelt haben, in der biblische Texte in „verteilten Rollen“ vorgetragen werden. Seit dem 14. Jhdt. ist die Bezeichnung üblich.  

Aufgeführt wurden Spiele mit religiösem Inhalt zuerst in Kirchenräumen, im Spätmittelalter im Freien vor der Kirche oder auf dem Marktplatz. Personifikationen treten auf;  das Zusammenwirken von Kirchenraum, Musik, Sprache und Farbenspiel ist eine besondere Form der Verkündigung.

Mysterienspiele aus dem Mittelalter sind z.B. das „Osterspiel von Muri“, „Ordo virtutum“ von Hildegard von Bingen und aus dem Barock „Das große Welttheater“ von Caldéron.

Ein modernes Mysterienspiel

Inhaltlich und formal knüpfen die in unserer Zeit neu entwickelten Spiele an die Tradition von Mittelalter und Barock an: Aufführungsort ist ein Kirchenraum, Personifikationen treten auf, durch Musik, Sprache und Farbenspiel werden verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten verbunden und stellen so eine besonders eindringliche Form von Verkündigung dar. Damals wie heute ist es das Ziel eines geistlichen Schauspiels, Freude und Erkenntnis zu vermitteln und Orientierungshilfen aufzuzeigen. 
Anrede an das Publikum, Lichteffekte mittels moderner Technik und aktuelle inhaltliche Bezüge lassen die alte Form des geistlichen Dramas im neuen Gewand erscheinen.

Das neueste Stück (ab 2012)

"Mit allen Sinnen - Den Aufbruch in die Zukunft wagen"

Plakat zum Mysterienspiel

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