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Angefangen von der Sage des mythischen Sängers Orpheus über die Posaunen von Jeri-cho bis zum Rattenfänger von Hameln ist die Kulturgeschichte voll von Erzählungen über die ungeheure Macht der Musik. Ihr zu Diensten schnitzte schon vor 35.000 Jahren ein Homo musicus seine Flöten aus Tierknochen. Die alten Ägypter malten in ihre Grabkammern Bilder von Menschen mit Harfen, Trommeln und Trompeten. Und heute? 2012 gaben allein die Deutschen rund zwei Milliarden Euro für Musikprodukte aus – jedoch: In deutschen Kindergärten und Schulen wird kaum noch gesungen... Kürzlich hat eine Lehrerin beim Petitionsausschuss des Bundestages einen Antrag eingereicht: Sie forderte Singen unter Naturschutz zu stellen, da es vom Aussterben bedroht sei (Welt am Sonntag Nr. 44).

Wir am AMG halten dagegen!

An unserer Schule haben Singen und Musizieren einen hohen Stellenwert. Beide wirken der Überbetonung des Intellekts entgegen - das ist gerade heute dringend geboten. Singen und Musizieren tragen in hohem Maße zur harmonisch-humanen Persönlichkeitsbildung, dem zentralen Anliegen des Albertus-Magnus-Gymnasiums, bei. Denn sie verbinden in idealer Weise verstandesmäßiges Erfassen mit seelischer Sensibilisierung.

Raum für Kreativität schaffen

In unserem Musikunterricht wollen wir der Kreativität den ihr gebührenden Platz einräumen. Unser Bekenntnis zur Bedeutung der Kreativität für die positive Entwicklung des jungen Menschen ist nicht nur auf langjährige Erfahrungswerte und Beobachtungen, sondern auch auf moderne naturwissenschaftliche Erkenntnisse gegründet.
Singen und Musizieren vermag einen gewaltigen Motivationsschub auszulösen: Musik aktiviert das limbische Selbstbelohnungs-System im Zwischenhirn. Sie stimuliert dort die Hormonausschüttung und setzt körpereigene Drogen frei. Kein Sport und kaum eine andere Tätigkeit lässt die Nerven derart in Endorphinen baden – Körpersubstanzen die Glücksgefühle und Wohlbefinden auslösen.

Intelligenz fördern

Von diesem hormonellen ‚Kick' profitieren nicht nur die musischen Fähigkeiten, sondern auch unterschiedlichste Intelligenz-Leistungen. So ergab eine Aufsehen erregende Langzeit-Studie (Bastian, Frankfurt), dass der Intelligenzquotient von Schülern allein durch Musikförderung um bis zu sechs Punkte ansteigt, besonders im Bereich räumlich-mathematischer Fähigkeiten.

Alle Begabungsreserven wecken

Ergänzend zum Musikunterricht wird die Kreativität des Schülers am AMG besonders in den Arbeitsgemeinschaften Chor und Orchester gefördert. Dort können alle Begabungsreserven des jungen Menschen geweckt werden. Dort kann die heute so oft beklagte Kontaktarmut gemildert werden. Ebenso wird dort die emotionale Kommunikation und die soziale Kooperation gefördert.
Chor und Orchester sind eine lebendige Schulgemeinschaft, die aktiv in unbegrenzter Zahl in allen Klassenstufen vollzogen werden kann. Hier findet man in unmittelbarer Weise ‚Nahrung' für die Seele. Gleichzeitig lernt man in Chor und Orchester Disziplin und Genauigkeit, Geduld und persönliche Opferbereitschaft zur Realisierung eines Ziels. Fazit: Dort verliert man keine Freizeit, sondern gewinnt Lebenszeit.

Begeisternde Konzerte geben

Das AMG gibt in der Regel zweimal pro Schuljahr ein großes Konzert – im ersten Halbjahr ein Weihnachtskonzert mit geistlicher und klassischer Musik und im zweiten Halbjahr ein Sommerkonzert mit ‚swingender' Popularmusik. Dass wir uns mit unserem musischen Konzept auf dem richtigen Weg befinden, zeigt sich auch daran, dass mehr als die Hälfte aller Schüler des AMG mit großem Engagement in den verschiedenen Chören und Instrumental-Ensembles der Schule mitwirken.

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